TUINAPRAKTIK

TUINA für Gelenke

Wirbel- und Gelenksblockierungen können oft Ursache von verschiedenen Funktionseinbußen, wie eingeschränkte Beweglichkeit, regionale Unterversorgung, Kompressionen von Nerven und Blutgefäßen sein, sowie Auswirkungen auf die Organe und Regionen über Reflexzonen und Leitbahnen haben. Sie sind häufig auch Folge eines einseitigen Muskelhypertonus oder statischer Dysfunktionen (Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, Skoliose, etc.).

In der TUINA werden diese Blockaden mit den YUNDUN Techniken (Bewegungstechniken) behandelt.

Folgende Techniken fließen dabei ein:

Bei der TUINA Gelenksbehandlung wird vorher eine intensive TUINA-Massage an den gelenksnahen Muskeln, Faszien, Bändern und Sehnen durchgeführt. Denn ein gut vorbereitetes Gewebe und durchgängige Leitbahnen sind Voraussetzungen für die erfolgreiche Mobilisation von Gelenken. Die speziellen Bewegungstechniken reichen meistens aus, um den Qi- und Blutfluss wieder herzustellen, die Wirbelsäule und Gelenke durchgängig zu machen und Gelenksblockaden zu lösen.

Unterstützend kann noch die Aktivierung spezifischer Akupunktur- und druckempfindlicher Punkte, sogenannte Ashi-Punkte, durch Akupressur, Schröpfen oder Moxibustion zum Einsatz kommen.

Abschließend wird das gelenksnahe Gewebe und die umliegende Muskulatur nochmals sanft massiert, um diese Regionen mit QI, Sauerstoff und Blut gut zu versorgen und die Ausscheidung störender Stoffwechselendprodukte anzuregen.

Regelmäßige TUINA Gelenksbehandlungen sorgen für eine anhaltende Korrektur der Dysfunktionen.